|
Die Messung von Qualität beruht auf dem Zusammenhang von - Kundenorientierung
- Prozessleistung und
- Prozessergebnis (Outcome)
und ist ein zentraler Bestandteil eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements. Das Spital Bülach setzt seit mehreren Jahren systematisch Qualitätsmessungen ein, sogenannte Outcome-Messungen, und leitet daraus erfolgreich Verbesserungsmassnahmen ab.
Die Outcome-Messungen sind integrierter Teil des Qualitätsregelkreises und werden im Rahmen unseres ganzheitlichen Qualitätsverständnisses nach EFQM-Modell eingesetzt.
Diese Outcome-Messungen sind ein Bestandteil des kantonalen Leistungsauftrages und werden durch den unabhängigen Verein Outcome organisiert und ausgewertet.
Die Outcome-Messungen beruhen auf folgenden Prämissen: - Orientierung an der Patientenperspektive (Kundenorientierung)
- Orientierung an einem ganzheitlichen Konzept von Krankheit und Genesung (Prozessleistung)
- Orientierung am Gesamtergebnis der Spitalbehandlung und - betreuung (Prozessergebnis)
Messungen und Ergebnisse
Die Outcome-Messungen werden gezielt auf die verschiedenen Wirkungsbereiche eines Spitals angewendet und unterteilen sich in folgende vier Messgebiete:
1. Diagnoseabhängige Messungen (Tracerdiagnosen) - Prozessleistung
Diese Themen messen das Ergebnis von häufigen Diagnosen bzw. deren Behandlungen. Sie werden deshalb nicht innerhalb des gesamten Spitals, sondern nur bei Patientinnen und Patienten mit den entsprechenden Behandlungsdiagnosen erhoben (= diagnoseabhängig): 2. Diagnoseunabhängige Messungen - Prozessleistung
Diese Messungen bilden die Qualität der Spitalleistung übergreifend unabhängig von Diagnosen ab: 3. Output Messungen - Prozessergebnis
Output-Messthemen messen aus Patienten- und/oder Betriebssicht relevante Teilergebnisse:
|